Mittwoch, 13. September 2017

Einladung zur Elternratsversammlung am Mittwoch, 27. September 2017, um 18:30 Uhr

Alle neuen bzw. wieder gewählten 1. Elternsprecher*innen sind eingeladen zur nächsten Elternratsversammlung. Sie findet statt am Mittwoch, den 27. September, um 18:30 Uhr in der Mensa.

Auf der Tagesordnung (modifiziert am 19.9. sowie am 24.9.) stehen folgende Themen:

1. „Renftplatz“
2. Unterrichtsausfall
3.  Sportbefreiungen
4.  Nutzung von Smartphones etc. 
5. Mietra
6. Schulprogramm
7. Wahl der bzw. des Elternratsvorsitzenden
8. Wahl der 3 zusätzlichen Elternvertreter in der Schulkonferenz
9. Wahl einer/eines stellvertretenden Elternratsvorsitzenden 
10. Sonstiges

Elternsprecher*innen, die terminlich verhindert sind, können selbstverständlich eine*n Stellvertreter*in entsenden.

Anmerkungen zu den TOP:


ad 1) Dr. Stein wird uns den aktuellen Stand referieren; die Frage nach der Betreuung des Platzes scheint noch nicht zufriedenstellend gelöst.

ad 2) Unter den Eltern ist in diesem Schuljahr bereits viel Unmut entstanden über das große Ausmaß an Unterrichtsausfall sowie das Thema "Aufgaben erteilt"

ad 3) Zitat eines*r Elternvertreters*in: "Mir wurde zugetragen, dass Kinder trotz Sportbefreiung aktiv am Sportunterricht bis hin zur Leistungskontrolle teilnehmen mussten."

ad 4) Der Gebrauch von Smartphones in der Schule ist nach Ansicht von Elternvertretern immer noch nicht ausreichend geregelt. Ein*e Elternvertreter*in dazu: "In der 7. Klasse heißt es, Handys sind bis Klasse 9 verboten, in der 5. Klasse heißt es, es gäbe dazu keine Regelung. Den Kindern dort wurde lediglich gesagt, dass sie ihre Handys im Unterricht ausmachen müssten. Wenn man zu Pausenzeiten auf dem Schulhof ist, sieht man sehr wohl, dass gerade die Kleinen, sobald sie auf den Hof kommen, ihre Handys rausnehmen und loszocken. Wollten wir nicht gerade das vermeiden?"
Tatsächlich hatte die Elternratsversammlung im April beschlossen, eine Änderung der Hausordnung anzuregen (siehe Absatz 3 auf dieser Seite: http://elternrat-whs.blogspot.de/2017/04/bericht-von-der-elternratsversammlung.html). Die Schulkonferenz im Mai stimmte mehrheitlich für die vorgeschlagene Neufassung von §3 Abs. 7 der Hausordnung, die Dr. Stein daraufhin der Lehrerkonferenz vorlegen wollte, die in dieser Sache das letzte Wort hat (siehe http://elternrat-whs.blogspot.de/2017/05/schulkonferenz-vom-2-mai-sorge-wegen.html).
Die Hausordnung ist jedoch immer noch unverändert. Eine Stellungnahme der Lehrerkonferenz liegt bisher nicht vor.

ad 5) Es gibt Unzufriedenheit darüber, wie Mietra auf Schadensmeldungen reagiert.

ad 6) Wir suchen Eltern, die Freude daran haben, am Entwurf eines neuen Schulprogramms mitzuwirken.



Mit freundlichen Grüßen,

Christian Matschke
Elternratsvorsitzender der Werner-Heisenberg-Schule

Das Heisenberg gibt sich ein Schulprogramm

Die Arbeiten an einem neuen Schulprogramm für das Heisenberg kommen in Fahrt. Die Projektleiterin, Frau Raupach, skizzierte mir gestern den aktuellen Stand, und wir besprachen das weitere Vorgehen.

In Sachsen sind alle Schulen verpflichtet, ein Schulprogramm zu erstellen. Darin werden Qualitätsziele und Maßnahmen beschrieben, wie sie erreicht werden sollen. Die sächsische Staatsregierung bietet auf dieser Seite umfangreiche Informationen dazu: http://www.schule.sachsen.de/3749.htm. Eine allgemeine Einführung findet sich bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Schulprogramm.

Die Lehrerschaft hat bereits eine Arbeitsgruppe gebildet und begonnen, Vorschläge zu sammeln und auszuwerten. Drei Themenbereiche stehen im Vordergrund:
  • Der Unterricht
  • Das (menschliche) Klima an der Schule
  • Kooperationen mit außerschulischen Partnern
Die Mitarbeit von Eltern wie Schülern am Schulprogramm ist integraler Bestandteil des Konzepts. Der Projektplan sieht vor, dass sich am 28. November eine Fachkonferenz zunächst intensiv dem Thema Unterricht zuwendet. Mein Bestreben wird es sein, den Prozess der Ideenfindung und Meinungsbildung so zu organisieren, dass wir entsprechende Ideen und Inhalte der Eltern zu diesem Termin gezielt einbringen können.

Der nächste große Schritt erfolgt im Rahmen des "pädagogischen Tags" der Lehrer, der am 11. Januar 2018 stattfindet und exklusiv im Zeichen des Schulprogramms steht. Hierzu werden auch Eltern und Schüler eingeladen, um sich an den Arbeitsgruppen zu beteiligen. Dabei stehen sämtliche Inhalte des Schulprogramms zur Diskussion.

Um hier möglichst effektiv die Positionen der Eltern einbringen zu können, werden wir versuchen, ein Team von etwa 12 interessierten Eltern aufzustellen, das diesen Termin vorbereitet. Die Vorbereitungen dazu beginnen in der Elternratsversammlung, die für den 27. September vorgesehen ist (eine formelle Einladung folgt).

Der Entwurf zum neuen Schulprogramm soll im Mai 2018 fertig gestellt sein und der Schulkonferenz vorgestellt werden. Verabschiedet wird das neue Schulprogramm allerdings erst, wenn es mit dem oder der neuen Schuldirektor*in abgestimmt ist (Dr. Stein geht, so die derzeitige Planung, mit Ende des Schuljahres 2018 in den Ruhestand).

Montag, 11. September 2017

Neu ab August 2018: Lehrer dürfen Schülern das Smartphone wegnehmen

Das neue Schulgesetz gibt den Lehrern in Sachsen vom nächsten Schuljahr 2018/19 an die Option, ein Smartphone einzuziehen, wenn es stört. Der Passus lautet: „Zur Sicherung des Erziehungs- und Bildungsauftrags oder zum Schutz von Personen und Sachen können nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Ordnungsmaßnahmen gegenüber Schülern getroffen werden, soweit andere Erziehungsmaßnahmen nicht ausreichen. Erziehungsmaßnahme ist auch die zeitweilige Inbesitznahme störender Gegenstände.“

In den Synopsen zu den Beratungen des Gesetzes wird diese Vorschrift so erläutert: „Es wird klargestellt, dass Lehrer in Wahrnehmung des Erziehungsauftrages auch befugt sind, im Unterricht störende Gegenstände (bspw. Handys) zeitweilig in Besitz zu nehmen. Die gesetzliche Klarstellung dient der Rechtssicherheit für das Handeln der Lehrer.“

Gregor Gebauer, der Leiter des Arbeitskreises Gymnasien im Leipziger Stadtelternrat, schreibt dazu: „Diese Ergänzung bringt eine neue Qualität bei der Sanktionierung von Übertretungen der Hausordnung, also das zeitweilige Einziehen von Handys durch Lehrer. Parallel dazu hat die Rechtsprechung in einem aktuellen Urteil in Berlin die Position der Lehrer und Schulleiter deutlich gestärkt: Lehrer dürfen das Mobiltelefon eines Schülers tagelang einziehen – und zwar auch über das Wochenende. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem richtungsweisenden Urteil entschieden. Der Schüler hatte in dem Handy-Entzug über das Wochenende eine Verletzung seiner Grundrechte gesehen, seine Eltern hatten deshalb vor Gericht geklagt– (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26920242 ©2017). Momentan ist es an vielen Schulen Praxis, die Regeln der Hausordnung oft nur sehr inkonsequent umzusetzen, da sich die Lehrer vor der Zwangsmaßnahme des Einziehens scheuen. Zu groß ist die Angst vor Protesten der Eltern und  vor Klageandrohungen (z.B. wegen mangelndem Versicherungsschutz).“

Mittwoch, 23. August 2017

Die WHS bei der "Nacht der Kunst" an der Georg-Schumann-Straße

Schülerinnen und Schüler des Heisenberg beteiligen sich mit verschiedenen Werken an der "Nacht der Kunst" am 2. September 2017. Das Event beginnt um 16 Uhr und dauert bis 21 Uhr. Die Beiträge der WHS sind zwischen 16 Uhr und 21 Uhr zu sehen. Sie entstanden bzw. entstehen unter Leitung von Doreen Andriefski, der Fachleiterin für den musisch-künstlerischen Bereich. Veranstalter der "Nacht der Kunst" ist der Förderverein Georg-Schumann-Straße e.V.. Mehr Informationen auf der Website: http://www.ndk-leipzig.de/

Dienstag, 30. Mai 2017

Renftplatz: Stadtvertreter signalisieren guten Willen, haben aber noch keine Lösung

Wer kümmert sich von 2018 an um den neu gestalteten Renftplatz und seine Benutzer während des Unterrichts? Jemand wird dafür sorgen müssen, dass der laufende Schulbetrieb am Heisenberg möglichst wenig beeinträchtigt wird. Darüber herrscht Einigkeit zwischen Schule und Eltern.

Eine Lösung aber liegt immer noch nicht auf dem Tisch, scheint sogar schwieriger geworden, seit das Amt für Gebäudemanagement eine Option für nicht umsetzbar erklärte, die im Anhang zu einem Stadtratsbeschluss in Sachen Renftplatz präsentiert worden war.

Heute fand dazu ein Gespräch im Dienstzimmer von Dr. Stein statt. Die neue Abteilungsleiterin für den Bereich Bildung im Amt für Jugend, Familie und Bildung, Cornelia Klöter, versicherte den guten Willen aller beteiligten Ämter. Nur die Finanzierung sei das Problem (was die Anwesenden freilich kaum überraschte).

Eine zusätzliche Hausmeisterstelle könne das Amt für Gebäudemanagement aufgrund stadtinterner Regeln zur Bedarfsberechnung nicht bewilligen. Schulsozialarbeiter wiederum kämen nicht infrage, weil die Aufsicht über einen öffentlichen Platz nicht in deren Aufgabenprofil enthalten sei. Klöter will kurzfristig mit Stefan Geiss, Abteilungsleiter im Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) weitere Möglichkeiten ausloten. Geiss ist der Projektverantwortliche im ASW für den Renftplatz. Er hatte sich am Vortag in einem Telefonat mit dem Elternratsvorsitzenden ebenfalls dazu bekannt, an einer Lösung für die Betreuung des Platzes tagsüber intensiv arbeiten zu wollen.

Klöter versprach außerdem, Wege zu suchen, die drohende Kürzung der Hausmeisterstellen am Heisenberg abzuwenden. Hintergrund ist der Plan der Stadt, die Zuständigkeit für den Renftplatz insgesamt in das Amt für Jugend, Familie und Bildung zu verlagern. Damit entfiele für das Amt für Gebäudemanagement offenbar die Verpflichtung, die Hausmeisterstunden zu finanzieren, die Stand heute dem Platz - der ja als Pausenhof genutzt wird - zugerechnet werden können. Der betroffene Hausmeister würde stattdessen an einer anderen Schule eingesetzt.

Montag, 22. Mai 2017

Umfrage der Schülervertretung: Grundschule besser bis zur 6. Klasse?

Die Schülervertretung am Heisenberg führt in Kürze eine Umfrage im Auftrag des Landesschülerrates durch (Link dazu: http://lsr-sachsen.de/2017/05/schuelerentscheid-start/). Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Grundschule bis zur 6. Klasse verlängert werden sollte oder nicht.

Im u.a. Schreiben wird angeregt, dies im Familienkreis zu diskutieren, bevor die Schülerinnen und Schüler ihr Votum abgeben:

Sehr geehrter Herr Matschke,

am 30.05.2017 wird an unserer Schule ein Schülerentscheid zur Frage "Soll die Grundschule bis zur 6.Klasse gehen?" durchgeführt. Die Frage ist zur Zeit ein Thema des LandesSchülerRates Sachsen und sie führen diese Befragung an allen sächsischen Schulen durch, um ein Stimmungsbild der sächsischen Schüler dazu zu erhalten und daran ihre weiteren Entscheidungen zu orientieren.
Ich würde Sie bitten, die Eltern gerade der jüngeren Klassen darüber zu informieren, da wir sicherstellen wollen, dass die Abstimmung nicht die Ergebnisse einer spontanen Laune der Schüler folgt, sondern auf Überlegungen basiert. Wir werden in dieser Woche auch einen Aushang in der Schule machen, unserer Erfahrung nach sind Aushänge aber wesentlich weniger effektiv als ein Gespräch mit den Eltern. Zumal es sich um ein wichtiges und aktuelles Thema handelt.
Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Sonia Glade
Stellvertretende Schülersprecherin WHS

Dienstag, 16. Mai 2017

10 Prozent kommen ohne Bildungsempfehlung: 112 Fünftklässler starten im August am Heisenberg

Auch nach der Neufassung des Schulgesetzes in Sachsen ist die Bildungsempfehlung ein umstrittenes Thema. Mit dem kommenden Schuljahr haben die Noten aus der 4. Klasse nur noch beratenden Charakter, Eltern können ihre Kinder unabhängig von ihren Zensuren am Gymnasium anmelden. In ganz Deutschland wird die Debatte um weiterführende Schulen intensiv geführt, wie etwa dieser Artikel vom 13. Mai auf Spiegel Online zeigt: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/bayern-auslese-fuers-gymnasium-belastet-grundschueler-und-eltern-a-1145393.html

Am Heisenberg stellt sich die Situation so dar: Etwa zehn Prozent der 112 Fünftklässler, die im August am Heisenberg starten, kommen mit einem Notendurchschnitt, der bisher verhindert hätte, dass sie direkt auf das Gymnasium wechseln.

Die Schule hat diese Kinder im Frühjahr noch einmal einem speziellen Test unterzogen und ihre Eltern auf Basis der Ergebnisse zum weiteren Vorgehen beraten. Wie Dr. Stein kürzlich der Elternratsversammlung mitteilte, habe das Heisenberg in allen Fällen von einem Übertritt ins Gymnasium abgeraten, weil die betreffenden Kinder wohl überfordert wären. Die meisten Eltern hätten sich entschlossen, den Schritt trotzdem zu wagen.

Sie folgen damit durchaus der Linie, die ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Dresden 2016 in einem Eilverfahren vorgegeben hat: "Die Versagung des Gymnasialzugangs hat weitreichende und schwerwiegende Konsequenzen, die durch die Möglichkeiten eines späteren Übertritts in das Gymnasium nicht annähernd ausgeglichen werden können." Nur wenn Schüler die Lernchancen der Mitschüler in "unerträglicher Weise belasten", dürften sie von der Schulform ausgeschlossen werden. Mehr dazu: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/sachsen-notendurchschnitt-von-1-9-reicht-nicht-fuers-gymnasium-a-1110055.html